Streichinstrumente wie die Geige und ihre etwas größere, tiefer klingende Schwester, die Bratsche, verzaubern durch einen brillanten und singenden Ton. Kleine Feinheiten in der Bogenführung und der Fingertechnik führen zu großen klanglichen Unterschieden. Genau diese Sensibilität macht den Reiz aus, denn sie erlaubt es den Spielern, dem Instrument eine nahezu menschliche Stimme zu entlocken.
Die Wurzeln der heutigen Violinfamilie liegen im Italien des sechzehnten Jahrhunderts. Seitdem haben diese Instrumente einen beispiellosen Siegeszug um die Welt angetreten. Sie bilden das Herzstück großer klassischer Werke und dominieren die Musik der Klassik. Gleichzeitig sind Geige und Bratsche aber auch im Folk, im modernen Jazz und in der Popmusik überaus gefragte Instrumente.
Das Spielen von Geige oder Bratsche ist ein hervorragendes Training für das musikalische Gehör und die Konzentrationsfähigkeit. Da die Töne auf dem Griffbrett selbst geformt werden müssen, entwickeln Schüler eine besonders feine Wahrnehmung für exakte Tonhöhen. Die nötige Geduld beim Üben wird schnell mit einem wunderschönen, tragenden Klang und einem tiefen musikalischen Verständnis belohnt.



